1. Startseite
  2. »
  3. Haus
  4. »
  5. Waschtische selber bauen – Tipps und Tricks für Dein DIY

Waschtische selber bauen – Tipps und Tricks für Dein DIY

Waschtische selber bauen – Tipps und Tricks für Dein DIY

Das Wichtigste in Kürze

Welche Materialien eignen sich als Waschtischplatte?

Einige der am häufigsten verwendeten Materialien sind Naturstein, wie Marmor, Granit und Schiefer. Diese Materialien sind langlebig und robust, aber auch teurer und schwerer als andere Optionen. Manche Materialien können besondere Pflege oder Vorsichtsmaßnahmen erfordern, um in gutem Zustand zu bleiben.

Wie kann man ein Aufsatzwaschbecken bauen?

Ein Aufsatzwaschbecken selbst zu bauen ist einfach. Wähle das passende Material, schneide es auf Größe, bohre Löcher für den Wasserablauf und die Armatur, montiere das Waschbecken, installiere den Ablauf und die Armatur, überprüfe den Ablauf und verkleide den Waschtischunterschrank. Stelle sicher, dass Du alle Werkzeuge und Materialien bereit hast.

Gibt es ein Holz das sich am besten für einen Waschtisch eignet?

Es gibt bestimmte Holzarten, die sich gut für den Bau eines Waschtisches eignen, wie Eiche, Kiefer, Buche und Teak, aufgrund ihrer Robustheit, Langlebigkeit und Feuchtigkeitsbeständigkeit. Die Wahl des Holzes sollte auch von persönlichen Vorlieben und dem Stil des Badezimmers abhängen. Es ist ratsam, sich von einem Experten beraten zu lassen, bevor man mit dem Bau des Waschtisches beginnt.

Du willst Dein Badezimmer renovieren und hast Dich für einen selbst gebauten Waschtisch entschieden? Dann bist Du hier genau richtig! In diesem Blogbeitrag zeigen wir Dir Tipps und Tricks für Dein DIY-Projekt und geben Dir eine Anleitung für den Bau Deines eigenen Waschtisches.

Erste Schritte

waschtische selber bauen
Um einen Waschtisch erfolgreich selber zu bauen, braucht es einiges an Werkzeugen und Gehirnschmalz.

Bevor Du mit dem Bau Deines neuen Waschtisches beginnen kannst, solltest Du Dir überlegen, wohin das Möbelstück soll. Dabei solltest Du auch sicher stellen, dass Du genug Platz vor dem Becken hast, damit Du Dich bei Bedarf bewegen kannst. Beachte auch benötigte Anschlüsse und weitere Eventualitäten.

Dann solltest Du überlegen, welches Material Du für Deinen Waschtischunterschrank verwenden möchtest. Hier sind Deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt: Du kannst Holz, Beton, Kunststoff oder auch eine Kombination aus mehreren Materialien verwenden.

Diese sollten sich Deinen Bedürfnissen anpassen. Es gibt viele Materialien, die sich für den Bau eines Waschtisches eignen, darunter:

  1. Keramik: Keramik ist ein langlebiges, hygienisches und pflegeleichtes Material, das in vielen Farben und Formen erhältlich ist. Es kann hitzebeständig und langlebig sein, aber es kann auch schwer und kostspielig sein.
  2. Marmor: Marmor ist ein elegantes und edles Material, das für seine Natürlichkeit und Schönheit bekannt ist. Es ist jedoch pflegebedürftig und anfällig für Kratzer und Flecken.
  3. Edelstahl: Edelstahl ist ein robustes, hygienisches und langlebiges Material, das leicht zu reinigen ist. Es ist jedoch kalt und unbequem anzufassen und kann Kratzer und Fingerabdrücke aufweisen.
  4. Naturstein: Naturstein ist ein natürliches und einzigartiges Material, das in vielen Farben und Texturen erhältlich ist. Es ist jedoch teuer und pflegebedürftig und kann porös sein.
  5. Holz: Holz ist ein warmes und natürliches Material, das in vielen Farben und Texturen erhältlich ist. Es ist jedoch empfindlich gegen Feuchtigkeit und muss regelmäßig geschützt und gepflegt werden.

Welches Material Du wählst, hängt von Deinem persönlichen Geschmack, Deinem Budget und Deiner Lage ab. Es ist wichtig, die Vor- und Nachteile jedes Materials zu berücksichtigen, um sicherzustellen, dass Du das Material wählst, das am besten zu Deinem Waschtisch und Deinem Zuhause passt.

Achtung: Beim Aufbau eines Waschtisches sollte man darauf achten, dass das Waschbecken und der Waschtischunterschrank die richtigen Maße haben und in das Badezimmer passen. Stelle vor dem Aufbau sicher, dass die Unterlage ebene und stabil ist und verwende das richtige Werkzeug. Folge den Anweisungen des Herstellers genau und überprüfe den Waschtisch nach der Montage auf Stabilität und Dichtigkeit. Wenn Du unsicher bist, lass besser einen Profi den Aufbau übernehmen.

waschtische selber bauen
Mithilfe eines Maßbandes kann genau gemessen werden, wie lang die einzelnen Stücke sind.
Bestseller Nr. 1
Stanley 1-30-687 Bandmass Tylon, 3 m, Tylon-Polymer Schutzschicht, verschiebbarer Endhaken, Kunststoffgehäuse
Stanley 1-30-687 Bandmass Tylon, 3 m, Tylon-Polymer Schutzschicht, verschiebbarer Endhaken, Kunststoffgehäuse
Robust: Robustes Kunststoffgehäuse, schlagfest und gummiert; 2-fach Vernietung: Endhaken zweifach vernietet, verschiebbar für Innen- und Außenmessung
7,97 EUR

Materialien und Werkzeuge

Bevor Du mit dem Bau Deines Waschtisches beginnst, solltest Du eine Liste mit allen benötigten Materialien und Werkzeugen zusammenstellen. Dazu gehören:

  • Holzplatten für den Waschtischunterschrank und die Arbeitsplatte
  • Schrauben und Dübel
  • Akku-Schrauber
  • Handsäge oder Stichsäge
  • Bohrer
  • Maßband

Zusätzliche Information: Verwende hochwertige Materialien, um eine lange Haltbarkeit und Funktionalität zu gewährleisten und überprüfe im Vorfeld, ob Du alle benötigten Materialien hast. So vermeidest Du unnötige Verzögerungen beim Bau und kannst Dich schnell anderen Sachen widmen.

waschtische selber bauen
Hier wird abgemessen, wohin die Griffe zum Öffnen der Schubladen kommen.

Aufsatzwaschbecken vs. Waschbeckenunterschrank

Zusätzlich musst Du noch das Waschbecken und eine passende Armatur auswählen. Hier kannst Du zwischen einem Aufsatzwaschbecken und einem Waschbeckenunterschrank wählen.

Ein Aufsatzwaschbecken ist ein Waschbecken, das auf der Oberfläche einer Arbeitsplatte montiert wird, während ein Waschbeckenunterschrank ein Unterschrank ist, der das Waschbecken enthält und als zusätzlicher Stauraum für Badezimmerutensilien dient.

Der Hauptunterschied zwischen einem Aufsatzwaschbecken und einem Waschbeckenunterschrank ist der Stauraum. Ein Aufsatzwaschbecken bietet keinen zusätzlichen Stauraum, während ein Waschbeckenunterschrank eine bequeme Möglichkeit ist, um Badezimmerutensilien wie Handtücher, Seifen und Shampoo zu verstauen.

Ein weiterer Unterschied ist die Montage. Ein Aufsatzwaschbecken kann leicht installiert und ausgetauscht werden, während ein Waschbeckenunterschrank eine größere Montage erfordert, da er an der Wand befestigt werden muss.

Hinweis: In Bezug auf das Aussehen und den Stil bieten beide Optionen eine Vielzahl von Optionen, so dass Du das für Dich und Dein Badezimmer geeignete auswählen kannst. Es ist wichtig, bei der Entscheidung zwischen einem Aufsatzwaschbecken und einem Waschbeckenunterschrank die Bedürfnisse und Präferenzen zu berücksichtigen, um das für Dich beste Ergebnis zu erzielen.

waschtische selber bauen
Das kannst Du auch ganz leicht nachbauen! Folge einfach unserer Anleitung.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So baust Du Deinen eigenen Waschtisch

Materialien sammeln

  • Waschbecken
  • Waschbeckenunterschrank oder Aufsatzwaschbecken (dieser sollte bereits aus den einzelnen Platten zusammengesetzt sein)
  • Arbeitsplatte
  • Schrauben
  • Dichtungsband
  • Klebstoff oder Silikon

Werkzeuge bereitstellen

  • Messschieber
  • Akkuschrauber oder Schraubendreher
  • Bohrmaschine
  • Säge
  • Schleifpapier

Maße nehmen

  • Überprüfe die Maße des Waschbeckens und den Waschbeckenunterschrank oder Aufsatzwaschbecken
  • Messe den benötigten Platz für den Waschtisch aus
  • Überprüfe, ob das Waschbecken gut in den Waschbeckenunterschrank oder das Aufsatzwaschbecken passt
waschtische selber bauen
Mit einer simplen Holzplatte und einem Waschbeckenaufsatz kannst Du im Bad wahre Wunder wirken.

Arbeitsplatte schneiden

  • Schneide die Arbeitsplatte auf die benötigte Größe und forme sie gegebenenfalls mit Schleifpapier

Aufsatzwaschbecken montieren

  • Verwende Dichtungsband, Klebstoff oder Silikon, um das Aufsatzwaschbecken auf der Arbeitsplatte zu befestigen
  • Überprüfe, ob es waagerecht und fest montiert ist

Waschbeckenunterschrank montieren

  • Verwende Schrauben, um den Waschbeckenunterschrank an der Wand zu befestigen
  • Überprüfe, ob er waagerecht und fest montiert ist

Waschbecken montieren

  • Verwende Dichtungsband, Klebstoff oder Silikon, um das Waschbecken auf dem Waschbeckenunterschrank zu befestigen
  • Überprüfe auch hier erneut, ob es waagerecht und fest montiert ist

Abschlussarbeiten

  • Überprüfe alle Verbindungen auf Undichtigkeiten
  • Verwende Schleifpapier, um unebene Stellen zu glätten
  • Verwende ein Reinigungsmittel, um den Waschtisch zu reinigen und zu pflegen.

Beachte beim Bau eines Waschtisches stets die Bedienungsanleitungen und empfohlenen Maße des Herstellers. Verwende immer ausreichend Schrauben und Dichtungsband, um eine sichere Befestigung zu gewährleisten. Überprüfe vor dem Gebrauch, ob alle Teile gut montiert sind und es keine Undichtigkeiten gibt.

Tipp: Besonders wenn Du das erste Mal etwas selber baust, ist es wichtig, sich genug Zeit zu nehmen. Das kann helfen, Verwirrungen aus Zeitdruck zu vermeiden und jeden Schritt gründlich zu überprüfen.

waschtische selber bauen
Dein eigener Waschtisch! War doch ganz leicht, oder?

Tipps und Tricks für einen erfolgreichen Waschtischbau

Wenn Du das erste Mal einen Waschtisch selber baust, ist es wichtig, ein paar Tipps zu beachten, um ein erfolgreiches Ergebnis zu erzielen. Hier sind einige Tipps, die Du berücksichtigen solltest:

  1. Plane Deinen Waschtisch sorgfältig: Überlege Dir im Vorfeld, wie groß Dein Waschtisch sein soll, welches Material Du verwenden möchtest und welche Funktionen er haben soll.
  2. Verwende hochwertige Materialien: Verwende Materialien, die langlebig und robust sind, um eine gute Funktionalität und Haltbarkeit zu gewährleisten.
  3. Schritt für Schritt vorgehen: Überstürze nichts und gehe systematisch vor, um Fehler zu vermeiden. Verfolge genau die Anweisungen und arbeite sorgfältig und genau.
  4. Überprüfe Deine Messungen: Vergewissere Dich, dass alle Maße korrekt sind, bevor Du beginnst zu schneiden und zu montieren.
  5. Nutze eine Schablone: Eine Schablone kann Dir dabei helfen, alle Teile präzise auszuschneiden.
  6. Schleife die Oberflächen glatt: Verwende Schleifpapier, um alle Oberflächen glatt und eben zu schleifen, bevor Du lackierst oder lasierst.
  7. Verwende ausreichend Dichtungsmaterial: Stelle sicher, dass alle Nähte und Übergänge dicht sind, um eine optimale Funktionalität zu gewährleisten.

Bei Deinem ersten Projekt solltest Du Dich an einfachen Konstruktionen versuchen und Dich langsam steigern, um Erfahrungen zu sammeln. Mit der Zeit wirst Du immer mehr Fähigkeiten und Sicherheit im Umgang mit den Materialien gewinnen.

Was ist günstiger?

Wenn man bereits über die notwendigen Werkzeuge und Materialien verfügt, kann es günstiger sein, einen Waschtisch selbst zu bauen. Auch wenn man besondere Wünsche oder Anforderungen hat, die nicht durch Standardprodukte erfüllt werden können, kann es günstiger sein, einen Waschtisch selbst zu bauen. Andererseits kann es bequemer und schneller sein, einen Waschtisch zu kaufen, wenn man keine Erfahrung im Möbelbau hat oder wenig Zeit und Fähigkeiten besitzt.

waschtische selber bauen
Ein ästhetisches Bad ist nichts ohne einen ebenso schönen Waschtischunterbau.

Waschtische selber bauen – So wird’s gemacht!

Zusammenfassend kann man sagen, dass es eine lohnende Herausforderung sein kann, einen Waschtisch selbst zu bauen. Es bietet die Möglichkeit, ein maßgeschneidertes Möbelstück zu erstellen, das exakt den eigenen Bedürfnissen entspricht. Außerdem kann es günstiger sein, wenn man bereits über die benötigten Werkzeuge und Materialien verfügt.

Beim Bau eines Waschtisches ist es wichtig, sorgfältig die benötigten Maße auszumessen und die richtigen Materialien auszuwählen, um ein robustes und langlebiges Ergebnis zu erzielen. Neulinge im Möbelbau sollten sicherstellen, dass sie die notwendigen Fähigkeiten und Werkzeuge besitzen, bevor sie mit dem Projekt beginnen. Insgesamt kann man sagen, dass das Bauen eines Waschtisches eine lohnende Erfahrung sein kann, die sowohl praktische als auch kreative Vorteile bietet.

Quellen

Ähnliche Beiträge