Schwerlastregal – Infos, Ratgeber und Angebote

Ein Schwerlastregal sorgt für zusätzlichen Stauraum, bringt Ordnung und hilft dabei den Überblick zu behalten. Schwerlastregale gibt es in verschiedenen Ausführungen für alle möglichen Räumlichkeiten – vom Keller, Wohnzimmer, über Büros bis zu großflächigen Lagerhallen mit Regalanlagen.

Dabei gibt es für jede Einsatzart den passenden Regaltyp, der eine sichere Lagerung ermöglicht. Damit Sie das richtige Regal für sich finden, versorgen wir sie mit allen nötigen Informationen zum Thema Schwerlastregal.

Wir zeigen Ihnen, was Sie beim Kauf beachten müssen und stellen Ihnen die unterschiedlichen Anbieter genauer vor. So können Sie entscheiden, welches Regal am besten für Ihr Vorhaben geeignet ist.

Was ist ein Schwerlastregal?

In einem Schwerlastregal können Güter mit hohem Gewicht platzsparend gelagert werden. Es kommt hauptsächlich in der Industrie, im Handel und in der Logistikbranche zum Einsatz. Damit sie schweren Fachlasten standhalten, müssen Lagersysteme dieser Art sehr stabil und robust sein. Stützen aus gehärtetem Stahl und viele Querverstrebungen sorgen für genug Stabilität.

Es gibt verschiedene Lagerebenen, die eine optimale Anpassung an das Lagergut gewährleisten. Bei Schwerlastregalen können die Fachlasten bis zu 4000 kg betragen. Das entspricht in etwa einem ausgewachsenen Elefanten.

Fachbegriffe

Als Fachlast wird die Belastung eines Fachbodens oder einer Fachebene zwischen zwei Rahmen bezeichnet. Die Last wird üblicherweise als gleichmäßig verteilte Last über die ganze Fläche angegeben. Die Summe der Fachlasten übereinander ergeben die Feldlast und darf diese nicht überschreiten, weil sonst einzelne Regalböden einbrechen können.

Feldlast wird die Gesamttragkraft eines Regalfeldes genannt. Sie ist gleich die Summe aller Fachlasten eines Feldes.

Kaufratgeber: Schwerlastregal

Sie haben sich noch nie in Ihrem Leben mit dem Thema Schwerlastregal auseinandergesetzt und fühlen sich überfordert? Sie haben bereits ein bestimmtes Regal im Kopf, sind sich aber noch unser, ob es die richtige Wahl ist? Oder interessieren Sie sich einfach für Schwerlastregale und möchten sich informieren, welche Auswahlmöglichkeiten es auf dem Markt gibt?

Wir unterstützen Sie bei Ihrer Entscheidung und geben Ihnen alle nötigen Informationen an die Hand, die Sie bei der Auswahl eines für Sie passenden Regals brauchen.

Zunächst sollten Sie sich erst einmal damit beschäftigen, welche Eigenschaften Ihr Regal haben sollte, damit es Ihren Wünschen entspricht. Seien Sie beim Kauf nicht zu voreilig, sondern wägen Sie vorher gut ab. Damit Sie letztendlich das perfekte Regal für Sich finden, sollten Sie sich folgende Fragen beantworten, bevor Sie sich auf die Suche nach einem Schwerlastregal begeben:


Was wollen Sie in Ihrem Schwerlastregal verstauen? Paletten, Gitterboxen, Einzelkartons, Langgut, Stückware oder etwas anderes?
Wie groß und schwer ist Ihre Lagerware?
Wie viel Platz steht Ihnen zur Verfügung und wie viel Platz brauchen Sie?
Welche Güter werden häufig gebraucht und müssen dementsprechend gut erreichbar sein, welche weniger?
Wie groß ist die Umschlagshäufigkeit?
Möchten Sie Ihr Lager komplett neu einrichten oder ein bestehendes Regalsystem erweitern?

Do-It-Yourself – Schwerlastregal selbst gebaut

Wo sollten Sie ein Schwerlastregal kaufen?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Schwerlastregal zu kaufen. Im Baumarkt, Fachhandel oder Online finden Sie eine große Auswahl an Regalen.

Baumarkt

Eine mögliche Option für den Kauf eines Schwerlastregals ist der Baummarkt. Einen Baumarkt gibt es mittlerweile in fast jedem Ort und dieser bietet Ihnen eine kleine Auswahl an gängigen Schwerlastregalen.

Ein Vorteil kann hier sein, dass Sie an einen guten Verkäufer geraten, der einen bei seiner Kaufentscheidung unterstützen kann. Leider trifft man in Baumärkten oftmals auch auf eher unmotivierte Angestellte, weshalb auch eine Portion Glück dazu gehört.

Klarer Nachteil des Baumarktes ist seine eingeschränkte Auswahl. Dort gibt es nur eine überschaubare Anzahl an Schwerlastregalen, so dass Sie nicht sonderlich wählerisch sein dürfen, wenn Sie ein Schwerlastregal direkt vor Ort mitnehmen möchten.

Auch preislich kann der Baumarkt nicht überzeugen, da die Regale dort relativ teuer sind.

Fachhandel

Ein sehr guter Ort zum Kauf der Schwerlastregale ist der Fachhantel. Es gibt jedoch nur noch selten einen Fachhandel für Schwerlastregale. Möglicherweise müssen Sie eine weitere Strecke fahren, um einen solchen Fachhandel zu finden.

Sollten Sie jedoch einen Fachhändler in Ihrer Nähe haben, können Sie mit einer sehr guten Beratung rechnen. Ein weiterer Pluspunkt ist die große Auswahl, so dass Sie für jeden Anwendungsbereich die richtigen Schwerlastregale finden sollten.

Ein Nachteil des Fachhändlers ist der Preis, da man hier in der Regel tiefer in die Tasche greifen muss.

Online-Shops

Online können Sie heutzutage quasi alles kaufen, auch Schwerlastregale. Eine sehr gute Plattform hierfür bietet Amazon. Dort können Kunden das gekaufte Produkt bewerten. Diese sind in der Regel ehrlicher als ein Verkaufsgespräch im Handel.

Die Vorteile des Onlinekaufs überwiegen mittlerweile, so ist die Auswahl nahezu unbegrenzt und die Preise im Vergleich zum Handel meist um einiges geringer. Des Weiteren muss man sein eigenes Heim nicht verlassen und bekommt die Schwerlastregale direkt nach Hause geliefert.

Zwar bekommen Sie Online keine persönliche Beratung, allerdings gibt es für jedes Produkt Testseiten.

Online-Anbieter von Schwerlastregalen

Neben Amazon gibt es noch weitere Anbieter, bei denen Sie ein Schwerlastregal  bequem online bestellen können. Einige davon stellen wir Ihnen näher vor:

Schwerlastregal gebraucht kaufen

Schwerlastregalsysteme für das Eigenheim gibt es schon für wenig Geld, sollten Sie aber größere Schwerlastregale benötigen, wie zum Beispiel für eine Lagerhalle in einem Unternehmen so können die Kosten schnell in die Höhe steigen. Für diese Fälle gibt es auch die Möglichkeit die Regale gebraucht zu ordern.

Viele Unternehmen müssen und/oder wollen ihre Kosten so gering wie möglich halten und kaufen daher nicht teure Inventar- und Lagerausrüstung. Denn sie verliert schnell ihren Wert, weshalb gebrauchte Qualitätsware für Unternehmen viel attraktiver ist. Diese hat oft ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Heutzutage, wo sich die wirtschaftlichen Umstände eines Unternehmens schnell auf den Endverbraucher auswirken, sind günstige Einkaufsmöglichkeiten wichtiger als je. Kaufen Sie Ihr Lagersystem gebraucht, ergibt sich daraus oft eine hohe Rentabilität, die sich dann positiv auf Ihr Unternehmen auswirken kann.

Ab und zu gibt es auch spezielle Angebote für Schwerlastregale.

Vorsicht bei gebrauchten Regalen

Achten Sie genau darauf, wie belastbar das Regal noch ist. Denn es hat womöglich schon eine längere Nutzung hinter sich. Oft ist nicht mehr nachvollziehbar, ob in diesem Zeitraum eine Überlastung des Schwerlastregals stattgefunden hat.

Der richtige Platz für ein Schwerlastregal

Um den richtigen Aufstellort für das Regal zu finden, sollten Sie sich an der Art der Güter orientieren, die gelagert werden sollen. Es wäre eher unpassend ein Bücherregal im Keller, das Werkzeugregal im Wohnzimmer oder das Schwerlastregal für gewichtige Sachen im Schlafzimmer aufzustellen. Es macht daher Sinn, den Aufstellplatz nach dem gewünschten Verwendungszweck zu wählen. Im Falle eines Schwerlastregals wird am ehesten die Garage, Werkstatt oder ein Lager in Frage kommen.

Voraussetzungen prüfen

Prüfen Sie auch ob der Platz, an dem das Regal stehen soll, trocken ist. Ist er es nicht, muss das Regal aus einem rostfreien Material bestehen. Wird das Regal im Wohnbereich aufgestellt, spielen neben der Stabilität natürlich auch die Form, das Material und die optische Wirkung eine Rolle.

Was soll gelagert werden?

Regale, die für den Wohnbereich gedacht sind, müssen andere Anforderungen erfüllen als Schwerlastregale in der Lagerhaltung. Wichtiger Bestandteil bei der Wahl der richtigen Ausführungen ist die Überlegung, was in dem Regal später verstaut werden soll. Die Antwort auf diese Frage beeinflusst dann neben der benötigten Traglast und Stabilität auch Komponenten wie die Gestaltung der Regalböden und die Verbindungsmöglichkeiten von mehreren Regalen.

Optik

Im Keller, der Garage oder Werkstatt mag das Aussehen der Regale sicher keine übergeordnete Rolle spielen. Anders sieht es allerdings im Wohnbereich oder Büro aus. Neben einer ausreichenden Tragkraft und Dimensionierung soll das Regal hier auch in Sachen Optik überzeugen. Neben der Farbe spielen auch Komponenten wie Form, Material und die Oberflächenbehandlung eine Rolle. Das Schwerlastregal kann ruhig eine robuste Wirkung machen, wobei das Bücherregal im Haus einen wohnlichen Eindruck vermitteln darf.

Material

Haben Sie geklärt, wo das Regal aufgestellt werden, welche Sachen gelagert und welches äußere Erscheinungsbild es haben soll, dann können Sie sich nun Gedanken um das Material machen. Bei der Wahl des Materials sollte auch die Stabilität berücksichtigt werden. So ist die Tragkraft eines Metallregals höher als bei einem Holzregal. Und das Holzregal ist wieder tragfähiger als ein Kunststoffregal.

Es gibt auch Regale, die verschiedene Materialien kombinieren. So kommt es bei Schwerlastregalen nicht selten vor, dass die Rahmen aus Metall und die Fachböden aus Holz bestehen. Es gibt auch Regale aus Glas. Diese Regale dienen allerdings hauptsächlich einen optischen Zweck, als das sie Lasten tragen.

Traglast bestimmen

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Wahl des passenden Regals ist die benötigte Traglast. Besonders bei Schwerlastregalen ist das das der wichtigste Punkt. Sie sollten wissen, welche Gegenstände in dem Regal gelagert werden sollen und welches Gewicht diese aufweisen. Dabei sollten sie nicht nur auf die Gesamtbelastbarkeit, sondern auch auf die Tragkraft pro Regalboden achten.

Zudem muss auch die Verteilung der Lasten eingeschätzt werden. Das Gewicht eines Fasses oder eines Kanisters verteilt sich anders als das von Breiten Gütern wie Rohren oder Platten.

Stellfläche bestimmen

Nicht unwesentlich wichtiger als die vorrangegangenen Kriterien ist die Stellfläche der Regale. Hier muss nun geprüft werden welche Ausmaße der zur Verfügung stehende Raum hat und wieviel Platz davon für das Regal zur Verfügung steht.

Neben der Breite und Tiefe des Regals ist dabei auch die Höhe zu beachten. So kann mangelnder Platz in der Stellfläche oftmals durch die Höhe kompensiert und so mehr Lagerfläche generiert werden.

Bei der Wahl der Dimensionen ist auf ein vernünftiges Verhältnis zwischen Breite, Tiefe und Höhe zu achten, damit die Statik nicht beeinträchtigt wird. So wird ein 2 Meter hohes Regal, dass nur 20 cm breit ist schnell kippen können. Bis zu einem gewissen Grad sind solche Unregelmäßigkeiten durch zusätzliche Verankerungen im Boden oder der Wand auszugleichen.

Wie soll das Schwerlastregal erreicht werden?

Vor dem Kauf sollten Sie sich außerdem die Frage stellen, wie das Regal be- und entladen wird. Soll alles per Hand geschehen oder gibt es Maschinen, Stapler oder ein vollautomatisches Regalbediengerät? Dies ist besonders wichtig, um zu wissen, welche Höhe das Regal maximal haben darf.

Bei einer Bedienung von Hand und ohne Leiter, beträgt die maximale Höhe ca. 2,20 Meter, bei der Befüllung über einen Stapler kann die Höhe 4 bis 6 Meter betragen und bei einem Regalbediengerät sind sogar Höhen von 40 Metern und mehr möglich.

Außerdem ist auch noch zu bedenken, wie viel Raum zwischen den einzelnen Schwerlastregalen sein muss, damit man die gelagerten Güter gut bedienen kann. Besondere Aufmerksamkeit ist auf mögliche Gefahrgüter zu richten und natürlich generell auf das Gewicht, mit dem das Schwerlastregal und auch die einzelnen Fachböden belastet werden sollen.

Professionelle Einrichtung eines Lagers

Wenn Sie vorhaben ein komplettes Lager einzurichten, sollten Sie gewisse Punkte im Vorfeld beachten. Eine genaue Planung ist besonders wichtig. Zwischen den Schwerlastregalen sollte ausreichend Platz vorhanden sein, damit Stapler genug Platz haben, um die Regale sicher zu be- und entladen. Durch eine optimale Planung werden die Lagerabläufe optimiert und tragen so zu einem kostengünstigeren und reibungslosen Lager- und Produktionsbetrieb ab.

Es gibt auch die Möglichkeit, Fachbetriebe für die Planung Ihres Lagers einzusetzen. Diese begleiten Sie von der Planung, über die Lieferung bis zum Aufbau der Regal-Systeme. Palettenregale kommen bei der Lagereinrichtung sehr oft zum Einsatz. Wenn Sie diese Regale für Ihr Lager nutzen möchten, sollten Sie zwischen zwei Typen unterscheiden:

Statische Palettenlagerung

Wenn die zu lagernden Güter nur beim Ein- und Ausladen bewegt werden sollen, eignen sich statische Palettenregale am besten. Auf diesen können Paletten angebracht werden, auf  denen wiederum die Ware platziert wird.

Für kleine Artikel können auch Gitterboxen verwendet werden. Durch Einplatzregale mit Gitterboxen wird der Raum perfekt ausgenutzt. Mit  Mehrplatzregalen können Sie immer direkt auf die gelagerten Waren zugreifen. Mehrplatzregale sind die meistverwendeten Regalsysteme. Im Gegensatz zu Einplatzregalen tragen sie auf jeder Ebene mehrere Paletten zwischen zwei Ständern. Zur Be- und Entladung kommen zu meist Schubmaststapler zum Einsatz. In der Regel sind Palettenregale sechs bis zehn Meter hoch.

Platz sparen durch Hochregale: Hochregale erreichen eine Höhe von bis zu 35 Metern. Dadurch wird am Boden Platz gespart und die Lagerkapazität trotzdem erweitert. Zur Stabilisierung werden die Schwerlastregale am Dach und an den Wänden befestigt.

Dynamische Palettenlagerung

Die dynamische Palettenlagerung kommt zum Einsatz, wenn die Ware regelmäßig bewegt werden muss.

Wenn Sie nicht allzu große Waren lagern möchten, können Sie Einschubregale nutzen. Mit diesen Schwerlastregalen wird der Raum optimal ausgenutzt. Die Einschubregale bestehen aus aneinandergereihten Regalständern, die einen Kanal bilden.

Wenn Sie noch mehr Platz sparen möchten, haben Sie auch die Möglichkeit fahrbare Regalsysteme zu verwenden. Diese stehen auf Schienen und können mit Hilfe eines Motors verschoben werden. Die Verwaltung funktioniert über einen Schaltschrank oder über eine Fernbedienung.

Verschiedene Einsatzgebiete und Standorte

In erster Linie kommt es auf die Gesamttragkraft an, welche angibt, wie hoch die maximale Belastung sein darf. Diese hängt hauptsächlich von den verwendeten Materialien, der Bauweise sowie den Dimensionen ab. Das Grundgerüst eines solchen Regals ist meist eine stabile Stahlkonstruktion, wobei die einzelnen Teile entweder miteinander verschraubt oder ineinander gesteckt werden. Die gesteckte Variante bietet hier den Vorteil, dass die Montage mit vergleichsweise wenig Aufwand erledigt ist und Schraubverbindungen nicht nachgezogen werden müssen, um die Stabilität zu erhalten.

Eignung vor dem Kauf prüfen

Ob ein Lastenregal für die jeweilige Werkstatt oder den Keller geeignet ist, hängt natürlich auch von den Dimensionen ab. Vor dem Kauf sollte also auf die Angaben zur Höhe, Breite und Tiefe geachtet werden, um sicher zu gehen, ob das Regal für den jeweils vorhandenen Platz geeignet ist. Auch das Gesamtgewicht sollte hierbei beachtet werden.

Je nachdem, wie der Untergrund beschaffen ist, kann es sinnvoll sein, auf die Gestaltung der Standfüße zu achten. Füße aus Kunststoff können sich in diesem Fall als schonend für den Untergrund erweisen. Abhängig von Abmessungen und Eigengewicht können Regale geeignet sein, frei zu stehen. So sind sie von allen Seiten zugänglich, was etwa in großen Lagern günstig sein kann. Eine Wandbefestigung wird jedoch häufig empfohlen. Hier sollte man unbedingt die Angaben in der Produktbeschreibung beachten, um einen sicheren Stand des Regals zu gewährleisten.

Unterschiede und Vorteile zu herkömmlichen Regalen

Ein normales Regal besteht meistens aus gepressten Holzspänen oder qualitativ hochwertigerem Massivholz. Im Gegensatz dazu sind Schwerlastregale aus Metall oder Kunststoff, denn dadurch sind sie belastbarer und widerstandsfähiger als Holz.

Falls Sie irgendwann feststellen, dass der eingeplante Stauraum nicht ausreichen wird, ist das kein Problem. Schwerlastregale sind variabel, sodass ein Regal mit stabilem Stand nicht noch einmal verschoben werden muss. Das Regal kann bequem nach oben erweitert werden, wenn genug Platz vorhanden ist oder Sie legen eine Extraplatte ein.

Industrieregal

Das Industrieregal gehört zu den Schwerlastregalen, die ursprünglich dafür konstruiert wurden, schwere Lasten zu tragen, dadurch können sie auch oft Belastungen von mehreren Tonnen standhalten und werden oft in Industriehallen, Fabriken, Lagerhallen und andere Warenlager eingesetzt. Man kann in der Kategorie der Industrieregale noch einmal unterscheiden zwischen: Werkstattregalen, Schwerlastregalen, Lagerregalen und Weitspannregalen. Es gibt ausserdem auch spezielle Reifenregale und Schraubregale.

Aus welchem Material bestehen Schwerlastregale?

Für den privaten Gebrauch gibt es Regale  in verschiedenen Materialien, die häufig auch optische Ansprüche erfüllen müssen, je nachdem wo sie am Ende stehen sollen. Werden Regale jedoch in Industrie, Handel und Handwerk verwendet, dann wird dort in der Regel nur Stahl verbaut, da dieses Material die hohen Anforderungen an die Stabilität erfüllt.

Schwerlastregal aus Metall

Ein Schwerlastregal aus Metall wird häufig als Kellerregal genutzt. Es ist universal sowie flexibel einsetzbar und hat eine sehr hohe Tragkraft. Ein großer Vorteil bietet die oftmals unbegrenzte Erweiterbarkeit solcher Schwerlastregale, die sich bestens dazu eignen jede Art und Menge von Sachgütern zu lagern. Den Einsatzmöglichkeiten sind quasi keine Grenzen gesetzt. Ein Kellerregal aus Metall bietet neben seiner einfachen und unkomplizierten Montage eine äußerst hohe Tragfähigkeit, so dass auch extrem schwere Gegenstände in einem Kelleregal verstaut werden können.

Bei einem Schwerlastregal handelt es sich immer um eine Konstruktion aus Metall, bei der nur hochwertige Materialien verwendet wurden. Das ist wichtig damit das Regal sehr robust und stabil ist, was entscheidend für die Sicherheit bei der Nutzung ist.

Verwendet wird bei der Herstellung in der Regel Stahl. Es gibt auch verzinkte Ausführungen, die für den Außenbereich geeignet sind. Diese halten auch den Witterungen Stand. Häufig wird bei den Schwerlastregalen ein Stecksystem verwendet, das im Vergleich zu den Schraubregalen sehr angenehm und einfach im Aufbau ist.

Schwerlastregal aus Kunststoff

Steckregale aus Kunststoff haben weniger Tragkraft als Schwerlastregale aus Metall, allerdings haben sie einige andere Vorteile. So sind Kunststoff-Steckregale noch leichter und  schneller aufzubauen als Regale aus Metall. Sie sind besonders leicht und wiegen nur einen Bruchteil des Gewichtes eines herkömmlichen Schwerlastregals. Trotzdem sind sie sehr robust und haben eine hohe Tragkraft. Ein weiterer Vorteil ist natürlich die Wetterbeständigkeit, die gerade in feuchten Umgebungen ein großer Vorteil ist. Ob in der Garage, im Garten oder im Keller: Ein Schwerlastregal aus Kunststoff ist vielseitig einsetzbar und einfach in der Handhabung.

Regalarten im Überblick

Das Regalsystem sollte auf jeden Fall flexibel sein und sich ohne Probleme erweitern lassen. Denn schließlich kann es sein, dass sich die Produktionspalette oder aber auch das Warenangebot ändert oder erweitert. Um dabei nicht schnell an Grenzen zu stoßen, sollte das Schwerlastregal diese Flexibilität mitbringen. Ein System, das aus mehreren Modulen besteht, ist daher sehr zu empfehlen, denn es kann je nach Bedarf in alle Richtungen erweitert werden. Je nachdem, welche Anforderungen gestellt werden, kommen unterschiedliche Regalarten zum Einsatz.

Im Folgenden haben wir die charakteristischsten Merkmale der gängigsten Lagerregalarten kurz und kompakt für Sie zusammengefasst, so dass Sie sich gut einen ersten Überblick verschaffen können, für welches Lagergut welche Regalform die beste ist. Detailliertere Informationen zu den Vor- und Nachteilen der einzelnen Regale erfahren Sie in den jeweiligen Kategorien:

Palettenregal

Das Palettenregal ist am weitesten verbreitet und ist hauptsächlich für die Lagerung und Verwaltung von Europaletten vorgesehen. So können eine Vielzahl von Waren auf den Paletten abgestellt und schnell von Staplern ein und ausgelagert werden.

Mit einem solchen System, das speziell für die Lagerung von Paletten gestaltet wurde, bekommt man eine sowohl sichere als auch wirtschaftliche Lagerungsmöglichkeit von Palettensystemen aller Art. Dabei kann es sich sowohl um Flachpaletten als auch um Gitterboxen handeln. Mit dem  passenden Regalsystem hat man eine Einlagerungsmöglichkeit, die sicher ist, aber auch viel Zeit spart und einen schnellen Warenumschlag ermöglicht.

Ein Schwerlastregal dieser Art hat eine Feldlast von mehr als zwanzig Tonnen und hohe Fachlasten von über 4.000 kg. Diese Werte gewährleisten die Sicherheit dieser Regale auch bei höchsten Belastungen und ermöglichen auch das Einlagern von schwersten Paletten und deren Entnahme ohne Probleme. Sollen in einem Lager auch schwere Paletten untergebracht werden, dann sind Schwerlastregale unvermeidlich und sollten fest zur Lagerlogistik gehören.

Unterschiedliche Varianten

Selbstverständlich gibt es Ausführungen für Paletten in unterschiedlichen Varianten. Ein Beispiel ist das Paletten-, Durchlauf- oder auch Einschubregal. Andere Varianten sind Regale für Paletten in Form von Längs- oder Quertraversenregalen und als Verschieberegal für die Palettenlagerung.

Bei der Nutzung von Palettenregalen, hat man den Vorteil, dass immer ein Zugriff auf sämtliche Produkte möglich ist. Außerdem wird bei einem Palettenregal auch eine hohe Umschlagleistung ermöglicht. Positiv sind auch die vielen flexiblen Ausbau- und Erweiterungsmöglichkeiten, die bei diesen Schwerlastregalen möglich sind. Dazu zählt auch die Integration von Kommissionierebenen. Flexibel sind diese Regalsysteme für Paletten auch deshalb, da sich hier bei einer Änderung des Sortiments keine Probleme zeigen.

Aber auch die verwendete Lagertechnik ist nicht entscheidend, denn solch ein Schwerlastregal ist sowohl als Einplatz- oder Mehrplatzsysteme einsetzbar. Sie sind auch mit einem Front-, Schubmaststaplern oder Schubgabelstaplern zu bedienen.

Kragarmregal

Bei dieser Variante gibt es im Gegensatz zu den Palettenregalen keine vertikalen Streben an der Regalvorderseite. Diese Besonderheit ermöglicht es, dass man mit ihnen vor allem Langgut optimal lagern kann. Dementsprechend gibt es keine durchlaufenden Regal- oder auch Fachböden, da diese sonst immer nur eine begrenzte Länge der Güter zulassen würden, die dort untergebracht werden können.

Die Konstruktion der Kragarmregale besteht aus einem zentralen Träger, der vertikal angeordnet ist, und der ein- oder manchmal auch beidseitig mit horizontal nach vorne laufenden Streben versehen wurde. Hierbei handelt es sich um ein schlichtes, aber auch sehr effektives Modell eines Schwerlastregals. Möchte man zum Beispiel Holzbretter oder auch Rohre mit unterschiedlichen Längen lagern, dann sind in der Regel die Kragarmregalen die beste Wahl.

Fachbodenregal

Beim Fachbodenregal wird das Lagergut auf Fachböden eingelagert. Sie eignen sich für die Lagerung und Verwaltung von Kleinmengen und dienen zur größtmöglichen Nutzung der gesamten Lagerfläche. Es gibt sie in den verschiedensten Ausführungen wie zum Beispiel als Steckregal.

Bei den Fachbodenregalen handelt es sich um eine weitere Variante, die es ebenfalls sowohl als Steck- als auch als Schraubregal gibt. Beliebt sind diese Modelle vor allem deswegen, weil sie eine besonders gute Nutzung der zur Verfügung stehenden Lagerfläche bieten.

Sie eignen sich sowohl für die industrielle Lagerung von Produkten, die nicht auf Paletten sind, als auch für die Archivierung in Form eines Aktenregals. Aber auch als Bestandteil einer Einrichtung von Büros oder für die allgemeine Ausstattung eines Betriebes werden sie gern verwendet. Dabei können die Fachbodenregale je nach Einsatzart entweder mit Trennblechen oder mit Schubladen oder Flügeltüren versehen werden. Es gibt auch Fachbodenregale als Schrägboden- als auch  Wannenregal.

Weitere Möglichkeiten sind die Integration von zahlreichen Regalböden oder auch die Nutzung in Form von fahrbaren Regalen oder Rollregalen. Durch diese vielen Varianten können diese Schwerlastregale so verwendet werden, dass der zur Verfügung stehende Raum optimal genutzt wird und unnötige Wege und Platzverschwendung vermieden werden.

Weitere Varianten

Eine weitere Variante der Fachbodenregale sind Ordnerregale. In dieser Schrankvariante können nicht nur Ordner, sondern auch Akten verstaut werden. Da die Grundlage auf einem fachbodenregal liegt, können Sie bis zu 350 Kg darin verstauen.

Durchlaufregale sind mit leichtem Gefälle versehen. Die Regalböden bestehen aus Rollenbahnen, auf denen das Lagergut beweglich gelagert werden kann. Ladungsträger wie zum Beispiel Paletten werden von der Außenseite eingefüllt und rutschen dann zur Innenseite des Regals. Durchlaufregale sind perfekt für die Lagerung von Artikeln in größeren Mengen, denn so können Ladungsträger mit dem gleichen Artikel hintereinander gelagert werden.

Das Kellerregal besteht in der Regel aus Metall und schafft neuen Platz und Ordnung im Keller. Autoreifen, schweres Werkzeug oder Getränkekisten  können in solch einem Regal platzsparend gelagert werden.

Für Werkstätten werden sogenannte Werkstattregale entwickelt, die meistens aus Metall oder Kunststoff sind und auch sehr schwere Gegenstände tragen können.

Das Hochregallager ist eine spezielle Art von Regalsystem, die ab einer Höhe von zwölf Metern beginnt. Es kann eine maximale Höhe von 50 Metern erreichen.

Schraubregal versus Steckregal

Die klassische Variante sind Schraubregale. Wohl die meisten von Ihnen haben sie irgendwo in Ihrem Umfeld stehen. Eine neuere Ausgabe sind die Streckregale. Wie der Name schon sagt, werden Schraubregale zusammengeschraubt, während Steckregale zusammengesteckt werden. Doch wo genau liegt der Unterschied zwischen diesen beiden Regaltypen? Im Folgenden erfahren Sie, welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten beide Regaltypen haben.

Schraubregale

Fachböden und Winkelprofile bilden die Basis eines Schraubregals, denn sie werden miteinander verschraubt. Sie sind perfekt einsetzbar in Werkstatt und Heim, gehören aber auch zu den Klassikern der Büroausstattung. Ordner, Akten, Archive, Bücher und Büromaterial können optimal in diesen Regalen verstaut werden.

Schraubsysteme sind besonders beliebt bei Menschen, die sich gerne mit Kleinteilen, Aufbau und Konstruktion beschäftigen. Sie sind robust, sehr stabil und lassen sich durch passendes Zubehör an die jeweiligen Bedürfnisse des Unternehmens oder des Büros anpassen. Je nach Schraubsystem können sie optimal und individuell erweitert und reduziert werden, indem man einfach noch weitere Fachböden einbaut oder Zusatzmodule bestellt.

Steckregale

Die neuere Variante sind Steckregale. Vielen Menschen sind sie noch gar kein Begriff. Steckregale haben den Vorteil, dass sie schnell und leicht und ohne zusätzliches Werkzeug montiert werden können. Dabei verlieren sie nicht an Stabilität.

Trotzdem schrecken viele Menschen erstmal vor einem solchen Regal zurück und entscheiden sich lieber für ein Schraubregal, weil Sie noch nicht wirklich vertraut sind mit dem Stecksystem. Bei einigen besteht sogar der Mythos, dass Schraubregale einfach viel stabiler sind. Stabil sind beide Regalarten, jedoch halten Steckregale mehr Traglast aus. Das liegt daran, dass Schrauben unter zu großer Belastung einfach brechen können und bei Steckregalen durch die doppelten Niete in den Profilen und Traversen eine höhere Tragkraft

Die Regale mit Stecksystem passen sich an Ihre Bedürfnisse an. Sie lassen sich erweitern und gleichen sich somit den individuellen Raumgegebenheiten an.

Gemeinsamkeiten Schraub- und Steckregal

Traglast muss gleich verteilt werden auf einen Boden. Auch wenn das Regal bis zu 1000kg aushalten kann, muss das Gewicht trotzdem gleichmäßig auf dem Boden verteilt werden.
Hohe Qualität: Beide Regalarten sind qualitativ hochwertig.
Sie können von beiden Seiten genutzt werden.

Kosten für Schraub- und Steckregal

Schraubregale haben zum Vorteil, dass sie preiswerter sind als Steckregale, obwohl sie mehr Komponenten wie Werkzeug und Schrauben zum Zusammenbauen brauchen. Das liegt in der Regel daran, dass Schraubregale einfach aufwendiger in der Herstellung sind und auch grundsätzlich weniger Traglast aushalten als Steckregale. Es ist leichter, zwei Löcher in die Böden zu stanzen und Schrauben können recht günstig erworben werden. Wohingegen Steckregale intelligent entworfen werden müssen, damit das System funktioniert und stabil ist. Zudem braucht man dementsprechende Maschinen und Programme für die Herstellung.

Zubehör wie Leitern, Werkbänke und Hubwagen

Wo Regale sind, da werden häufig auch Leitern, Werkbänke und Hubwagen benötigt, um eine effizientes arbeiten zu ermöglich. Damit Sie sich zurechtfinden, haben wir die besten für Sie zusammengestellt.

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