Werkstattregal – robust und stabil

Die richtige Lagerung und Wartung von Werkzeugen und Materialien in einer Werkstatt sind sehr wichtig. Der Vorteil eines Werkstattregals besteht vor allem darin, dass es sehr viel Stauraum zur Verfügung hat. Wenn der vorhandene Platz optimal genutzt wird, können sehr viele Güter darin untergebracht werden.

Das Werkstattregal überzeugt zwar nicht mit einer besonders schönen Optik, bietet jedoch perfekte Lagermöglichkeiten. Darum sollte es robust und stabil sein. In der Regel werden Sie sogar sperrige Dinge und große Kisten und Kartons in den Werkstattregalen unterbringen können, denn auf viele Zwischenböden wird meist ebenso verzichtet wie auf die Türen.

Werkstattregal: Welche Varianten gibt es?

Werkstattregal aus Holz

Ein Werkstattregal kann aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Das Material ist ein erster Hinweis auf die zu erwartende Tragkraft. Ein günstiges Werkstattregal besteht meist aus Holz, vor allem aus zu schwer wachsenden Arten wie zum Beispiel Kiefer. Solche Regale eignen sich gut, wenn Sie einfach nur ein Möbelstück suchen, um für mehr Ordnung in Ihrem Keller zu sorgen. Ein Nachteil ist dann jedoch die eher geringe Tragkraft.

Die empfohlene Belastung je Einlegeboden beträgt 10 bis 30 kg. Diese Last sollte gleichzeitig auf den Böden verteilt werden. Bei einem Werkstattregal aus Holz sollte außerdem darauf geachtet werden, dass die Räume nicht zu feucht sind. Denn Nadelholz kann durch Feuchtigkeit sehr in Mitleidenschaft gezogen werden, da es nicht so widerstandsfähig ist wie andere Materialien. Ist der Aufstellort trocken, müssen Sie jedoch keine Bedenken haben.

HDF-Böden

Bei normaler Kälte und gegebenenfalls Feuchte, können Sie auch Holzböden verwenden. Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Regalboden aus HDF-Böden besteht. Diese sind sehr eng gepresst, sodass Feuchtigkeit kaum eine Chance hat. Zusätzlich sind die Böden beschichtet, sodass Ihnen Feuchtigkeit nichts mehr anhaben kann. Das macht Sie auch ideal zum Lackieren.

Werkstattregal aus Kunststoff

Sollten Sie sich für ein Werkstattregal aus Kunststoff entscheiden, müssen Sie sich um zu Feuchtigkeit keine Gedanken machen. Ein Kunststoffregal kann genauso günstig wie die Variante aus Holz gekauft werden und ist daher eine gute Alternative. Es kann außerdem problemlos montiert werden.

Negativ sind die Werkstattregale aus Kunststoff jedoch bezüglich ihrer Ökobilanz. Außerdem können manche Kunststoffe mit der Zeit spröde und brüchig werden. Das ist vor allem dann der Fall, wenn starke Sonneneinstrahlung auf das Material trifft.

Werkstattregal aus Metall

Ist das Werkstattregal für eine sehr feuchte Umgebung gedacht, sollte man sich für ein Regal mit Metallboden entscheiden.

Generell sind die meisten Regalsysteme aus Metall ohne Türen oder Schränke. Einen Schutz, um Ihr Werkzeug im Regal unterbringen zu können, ohne dass es verstaubt, lässt sich aber ganz einfach selbst kreieren. Man nimmt einfach Holzplatten, zum Beispiel aus Palettenholz, die man dann mit Hilfe kleinerer Holzstücke im Innenbereich der Winkelprofile am Regal befestigt. Die Ausstanzungen in den Winkelprofilen lassen es zu, kleinere Holzstücke, nicht sichtbar auf jeder Höhe zu befestigen, sodass Sie einen Schutz um das Regal bauen können. Bevorzugen Sie jedoch etwas Offenes, können wir auch Boxen oder Kisten empfehlen, in denen Sie ihr Material gut geordnet unterbringen können. 

Spezielles Werkstattregal

Wenn Sie vorhaben, vor allem schwere Gegenstände wie Werkzeuge, Motorteile oder volle Kisten zu verstauen, sollten Sie lieber auf ein spezielles Werkstattregal zurückgreifen. Um Rost zu vermeiden hat so ein Werkstattregal normalerweise ein Skelett aus Metall, das meist verzinkt ist oder auch einen Überzug aus einer Pulverbeschichtung hat. Die passenden Einlegeböden bestehen teilweise auch aus Metall oder aber aus robusten und hart verklebten Holzplatten.

Durch ihre stabile Konstruktion können diese Werkstattregale meist eine Last von 150 bis 200 kg je Boden tragen. Aufgrund der hohen Traglast ist ein spezielles Werkstattregal natürlich teurer, liegt aber preislich immer noch unter einem Wohnzimmerregal. Außerdem hat das Werkstattregal eine hohe Haltbarkeit, weshalb es mehrere Jahre haltbar sein wird.

Als Alternative zu einem massiven Werkstattregal bietet sich ein Steckregal an. Es besteht ebenfalls aus Metall und ist mit einem Rostschutz beschichtet. Die Montage funktioniert einfach und schnell und man hat die Wahl, wie viele Einlegeböden man verwenden möchte. In ihrer Tragkraft liegen sie zwischen den günstigen Modellen aus Holz oder Kunststoff und dem massiven Werkstattregal. Da diese Typen meist als Bausatz aufgebaut sind, können häufig auch noch Erweiterungen gekauft werden. So könne sie jederzeit mehr Stauraum schaffen.

Weitere Varianten eines Werkstattregals

Neben den genannten Varianten gibt es noch spezielle Werkstattregale, die zum Einsatz kommen können, wenn das Regal nur für einen ganz bestimmten Zweck dienen soll. Folgende Varianten gibt es:

  • Mit einem speziellen Werkzeugschrank können Sie Ihre Handwerkzeuge ordentlich verstauen.
  • Für leichte Dinge wie Kleidung eignen sich die luftdicht verschließbaren Wannen aus Kunststoff. Wenn sie mal nicht gebraucht werden, lassen sie sich einfach stapeln und können im Werkstattregal untergebracht werden.
  • Für die Unterbringung von ganzen Weinkisten eignet sich ein kellerregal am besten. Möchten Sie jedoch einzelne Flaschen lagern, ist ein Weinregal sehr zu empfehlen. Dort können die Flaschen horizontal liegen und sind jederzeit griffbereit.

Wohin mit dem Werkstattregal?

Damit das Werkstattregal nicht umkippen kann, ist ein sicherer Standort besonders wichtig. Vor allem wenn das Regal mit schweren und großen Lasten beladen werden soll, muss immer ein fester und ebender Untergrund gewählt werden. Manche Modelle haben auch die Möglichkeit, dass man sie an der Wand befestigen kann, was zusätzlich für Sicherheit sorgt.

Nach dem Kauf und Aufbau eines neuen Werkstattregals sollten Sie zuerst überprüfen, ob es sicher und gerade steht. Erst wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, sollten Sie mit dem Beladen beginnen. Um die Standfestigkeit nicht zu gefährden, sollten Sie zusätzlich noch darauf achten, dass Sie durch das Öffnen von Türen oder Fenstern nicht versehentlich gegen das Regal stoßen.

Hinweise zur Reinigung und Instandhaltung

Ein Werkstattregal muss nicht regelmäßig gepflegt werden, um eine lange Haltung zu gewährleisten.. Sie sollten allerdings regelmäßig den Zustand des Regals überprüfen. Vielleicht sind Schäden zu entdecken, die sich negativ auf die Stabilität auswirken können.

Achten Sie daher immer auf Risse oder Stellen, an denen sich Rost zeigt. Auch der Sitz der Schrauben und Muttern sollte regelmäßig kontrolliert werden. Handelt es sich um kleine Schäden, dann ist es meist kein Problem, sie selber zu reparieren. Sollte sich der Standort des Regals negativ auf den Zustand auswirken, sollte das Regal umgestellt werden, bevor der Schaden noch größer wird.

Der Weg zum optimalen Werkstattregal

In der Werkstatt sammeln sich im Laufe der Zeit immer viele Dinge an. Damit Sie den Überblick bewahren, ist ein Werkstattregal eine praktische und hilfreiche Lösung. Um sich für das richtige Modell zu entscheiden, sind folgende Kriterien zu berücksichtigen: 

  • Entscheiden Sie sich zuerst, was genau Sie wo lagern möchten. Mit dieser Entscheidung haben Sie die Auswahl an Varianten schon stark eingegrenzt.
  • Wenn der Standort eher feucht oder auch zugig ist, dann kommen Modelle aus Holz nicht in die engere Auswahl, sondern die Varianten aus Kunststoff oder Metall.
  • Handelt es sich um besonders schwere Lasten, die untergebrachte werden müssen, dann sind Metallregale zum Stecken oder auch Schwerlastregale die richtige Wahl. Diese Modelle haben stark belastbare Einlegeböden aus Metall oder aus verleimten Holzplatten.
  • Nehmen Sie den Aufstellort kritisch unter die Lupe und vergewissern Sie sich, dass das Regal dort immer sicher und stabil stehen kann. Es dürfen keine Fenster oder Türen gegen das Regal schlagen. Eine zusätzliche Sicherung an der Wand ist sehr zu empfehlen.

Konstruieren Sie Ihr Regal individuell

Viele Werkstattregale sind so konstruiert, dass Sie die Aufteilung des Stauraums selbst gestalten und erweitern können, sodass sowohl hohe Aktenordner als auch flache Umschläge und Versandtaschen hineinpassen. Regale mit mehreren robusten Plastikladen, die sich einzeln einhängen und herausnehmen lassen, eignen sich zum Beispiel zur Aufbewahrung von Kleinteilen in Ihrer Garage.

Ein Werkstattregal können Sie durch Anbauregale – und dank simplem Steckmechanismus ganz einfach – zu einem praktischen Regalsystem erweitern. Füße, Wandhalterungen und Regalverbinder sind in der Regel im Lieferumfang enthalten. Andere Modelle können Sie zusätzlich mit Regal- und Ordnungssystemen wie Körben, Flascheneinsätzen und weiteren Böden ergänzen.

Was Sie bei der Montage beachten sollten

Die meisten Werkstattregale können Sie einfach und schnell ohne Werkzeug selbst aufbauen. Eine Anleitung für die Montage liegt der Lieferung in der Regel bei. Eine intelligente Kantung mindert die Gefahr, dass Sie sich beim Aufbau verletzten.

Ihr Werkstattregal wird noch standfester und belastbarer, wenn Sie es mit Dübeln und Schrauben an der Wand verankern. Das ist besonders wichtig, wenn Sie Kinder haben, die gern überall hochklettern. Lagern Sie schwere Geräte auf den unteren Regalböden und kleine, leichte Utensilien in den oberen Fächern.

Verlässliche Lagerung in tragkräftigen Werkstattregalen

Mit ihrer Stabilität, der hohen Lebensdauer und Belastbarkeit können Sie in Werkstattregalen sowohl schwere Geräte als auch Kleinteile sicher und geordnet unterbringen. Aus unterschiedlichen Materialien, in diversen Größen und mit individuell einstellbaren Fächern passen die verlässlichen Regale in Abstellkammern und Wohnräume.

  • Für Geräteschuppen und Garagen eignen sich langlebige und robuste Modelle aus pulverbeschichtetem Metall, das sie beständig gegen Feuchtigkeit, Hitze und Kälte macht.
  • In Hobbykeller, Ihrem Büro oder Kinderzimmern können Regale aus Echtholz für Ordnung und gleichzeitig eine wohnliche Atmosphäre sorgen.
  • Zur Lagerung von Obst bieten sich Lagerregale aus Hartkunststoff an, die mit kratzfester Oberfläche ausgestattet und leicht zu reinigen sind.
Scroll to Top