Schrägbodenregal

Mit einem Schrägbodenregal sorgen Sie für Ordnung in Ihrem Lager oder Verkaufsraum und haben direkten Zugriff auf Kartons, Werkzeuge, Kunststoffbehälter und sonstige Materialien. Für eine platzsparende Lagerung und effiziente Materialbereitstellung sind die Regalböden beim Schrägbodenregal in einem Neigungswinkel von ca. 34° angebracht.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Fachbodenregalen bieten die schrägen Böden zahlreiche Vorteile für Industrie, Handwerk und Handel.

Mit dem Schrägbodenregal können Sie Ihre Waren sehr ansprechend und übersichtlich präsentieren. Ein solches Regalsystem ermöglicht außerdem beim Kommissionieren einen sehr schnellen und ergonomischen Zugriff auf Ihre Lagerwaren. Da Kartons oder in Sichtlagerkästen gelagerte Kleinteile selbstständig zur Entnahmeseite hingleiten, kann mit diesem auf einfache Weise das FIFO-Prinzip („First In First Out“) umgesetzt werden. FIFO (First In – First Out) bezeichnet ein Verfahren, indem die Ware auf eine bestimmte Art und Weise gelagert wird. Hierbei werden die Artikel, welche zuerst gelagert werden, auch wieder zuerst entnommen.

Der damit realisierte vorzeitige Verbrauch von zuerst eingelagerter Ware ist vor allem bei Gütern mit Haltbarkeitsdatum entscheidend. Gleichzeitig ist der verfügbare Warenbestand sofort erkennbar, sodass unmittelbar Nachschub besorgt und somit ein reibungsloser Produktionsablauf gewährleistet werden kann.

Schrägbodenregal: Einsatz im Werkstattlager

Im Lager einer Werkstatt werden meistens Kleinteile wie Schrauben, gelagert. Zur Aufbewahrung der losen Teile werden häufig Kunststoffkästen angewendet. Diese können auf der meist verzinkten Oberfläche leicht nachrutschen. Für diese Nutzung benötigt das Schrägbodenregal kein großes Tiefenmaß.

Dabei reicht schon die Tiefe für zwei Kunststoffkästen aus, womit eine durchgehende Versorgung gewährleistet wird. In kleineren Werkstätten kann schon ein Schrägbodenregal mit der Tiefe für einen Kasten ausreichen. In so einem Fall beruht sich die Nützlichkeit auf eine gute Überwachung der Bestände und einer leichten Herausnahme.

Im Werkstattlager bestehen diese Regale häufig aus einem Stecksystem. Dadurch lässt es sich mit dem Zukauf von Regalteilen oder einem ganzen Anbauregal leicht erweitern. Zudem besteht am Rahmen der Steckregale häufig eine Möglichkeit, die Schrägböden in ihrer Höhe zu verstellen. Gerade bei dieser Art der Lagerung kann eine wechselnde Höhe praktisch sein.

Des Weiteren lässt sich der einzelne Schrägboden oft durch Fachteiler parzellieren, was durchaus empfehlenswert ist. Aufgrund dessen sollte darauf geachtet werden, ob sich die Teiler in der Breite verstellen lassen. Bei unterschiedlich großen Lagergütern ist dies ratsam.

Verwendung in Produktionsgebäuden

Bei der Nutzung des Schrägbodenregals in der Produktion stimmt der generelle Regalaufbau mit den bisherigen Beispielen überein. Es gibt jedoch mehr Unterschiede, vor allem der Zeck ist ein anderer.

Es geht vor allem darum, Platz zu sparen. Das ist besonders in kleineren Produktionsgebäuden wichtig. Durch den Schrägboden kann das Produkt während der Fertigung zwischen parallelen Arbeitsplätzen fortlaufend hin- und hergereicht werden. Ohne diese Möglichkeit würde das Produkt auf einer Linie hergestellt werden. Durch die Nutzung der Schrägbodenregale kann die Arbeitsfläche etwas breiter werden. Allerdings ist dies für den Betrieb meistens angebrachter, als ein unstimmiges Verhältnis einer weiten Länge in Bezug zur schmalen Breite.

Um das Hin- und Herreichen des Produktes zwischen parallellaufenden Arbeitsplätzen zu ermöglichen, besitzen die Regale einen gegenläufig geteilten Schrägboden.

Diese Art der Regalanwendung eignet sich eher für Betriebe mit nur einem Produkt. Deshalb sind Fachteiler überwiegend nur an der Kante zum gegenläufigen Schrägboden vorzufinden. Zudem sind diese Schrägbodenregale speziell angefertigt. Somit erhalten sie die garantierte Funktionserfüllung. Dazu werden unter anderem auch Rollen oder Rollenleisten verbaut. Dies ist gerade bei schweren und rutschfesten Produkten erforderlich.

Nutzung im Warenlager

Ein geeignetes Beispiel für Schrägbodenregale im Warenlager sind jene mit verkaufsfertigen Produkten. Diese werden lose oder auch in Kartons gelagert. In diesem Fall wird die Kartonware unter anderem, wie in den vorherigen Beispielen, für eine gute Übersicht und einen leichten Zugriff auf einem Schrägboden gelagert.

Dies dient hier vor allem der Zeitersparnis bei der Auftragszusammenstellung. Eine weitere Verringerung der Zeit ergibt sich durch das Vorfinden verschiedener Waren an der Frontseite eines Regals. Dazu können die individuellen und flexiblen Schrägböden mit oder ohne Teiler ausgestattet sein. Somit lassen sich Bewegungen der Lagerarbeiter in den Kommissionsgassen einsparen.

Ebenso wie in Produktionsgebäuden können die Schrägböden mit oder ohne Rollen ausgestattet sein. Um ein mögliches Nichtrutschen bestimmter Güter zu verhindern, sind Rollen besonders bei Regalen mit verschiedenen Waren wichtig. Daraufhin werden in den Warenlagern häufig speziell angefertigte Regalsysteme genutzt. Um das Fassungsvermögen vom Lager groß halten zu können, wird auf beiden Seiten im Regal ein Schrägboden eingebaut. Dadurch können die Lagerarbeiter Waren auf beiden Seiten der Kommissionsgassen entnehmen.

Alle Vorteile auf einen Blick

  • Ideales Lagersystem für FiFO-Prinzip
  • Optimale Organisation durch verstellbare Trennführungen
  • Schneller Einblick und direkter Zugriff auf das Lagergut
  • Längsriegel gegen das Herausfallen der Ware
  • Einfacher Aufbau und Änderungen durch Steck-Prinzip der Fachböden

Die richtige Lagertechnik und -organisation sorgt für einen reibungslosen Betriebsablauf und garantiert Ihnen ein schnelles Auffinden des benötigten Materials. Mit einem Schrägbodenregal können Sie Ihr Material platzsparend und sicher aufbewahren.

Scroll to Top