Podestleiter: sicheres Arbeiten in der Höhe

Die Podestleiter ist eine standfeste Alternative zu klassischen Leitern und bietet einige Vorteile. Für die Arbeit in der Höhe sind Sicherheitsmaßnahmen wichtig, die einen festen und sicheren Stand gewährleisten. Für manche Arbeiten bieten einfache Stehleitern oder Anlegeleitern nicht genügend Platz und Bewegungsfreiheit, doch gleichzeitig lohnt sich der Aufbau eines Gerüsts nicht, da nur wenige Handgriffe durchgeführt werden müssen.

Ein großes Podest stellt ausreichend Arbeitsfläche zur Verfügung, um auch über längere Zeiträume komfortabel zu arbeiten. Spezielle Absturzsicherungen und Handläufe sorgen für besonders sicheres Arbeiten. Durch integrierte Rollen können die Podeste und Podestleitern einfach versetzt werden. Geriffelte Stufen ermöglichen einen einfachen und sicheren Aufstieg. 

Einsatzbereiche

Die üblichen Einsatzbereiche für die Podestleiter liegen meist im Rohbau oder Ausbaubereich oder auch für die Reinigung. Selbst in der Industrie oder im Handel wird diese Art von Leitern gerne in größeren Lagerhallen eingesetzt um den Mitarbeitern einen einfachen, schnellen und sicheren Zugang zu den einzelnen Regalen, insbesondere hoch gelegenen Artikeln zu gewährleisten.

Arten von Podestleitern

Je nach Betrieb müssen Podestleitern unterschiedliche Anforderungen erfüllen. Damit Sie ein Modell finden, das optimal zu Ihren Arbeitsabläufen passt, wählen Sie zwischen folgenden verschiedenen Ausführungen:

  • Teleskop-Podestleiter: Diese Podestleiter ist höhenverstellbar und funktioniert meist nach dem Schiebeleiterprinzip. Auf diese Weise kann die Arbeitshöhe individuell angepasst werden. Bei Leitern mit mehr als sieben Sprossen sorgen ausschwenkbare Quertraversen für mehr Stabilität. Im Lieferumfang enthaltene oder separat erhältliche Stütztraversen gleichen bei Bedarf Stufen und Absätze aus.
  • Podestleiter mit Rollen: Ist die Podestleiter fahrbar, kann sie flexibel an unterschiedlichen Orten im Betrieb eingesetzt werden. Hier können Sie zwischen verschiedenen Möglichkeiten wählen. Kipprollen erleichtern den Transport, indem der vordere Teil der Podestleiter angehoben und dadurch das Gewicht auf die Rollen verlagert wird. So lässt sich die Leiter schnell und ohne große körperliche Anstrengung zum nächsten Einsatzort schieben. Eine Alternative dazu ist eine fahrbare Podestleiter. Sie ist mit vier Lenkrollen ausgestattet, die während der Nutzung entweder durch eine Federlagerung oder durch Feststeller gesichert werden.
  • Podesttreppe: Eine Podest- bzw. Plattformtreppe unterscheidet sich lediglich in der Anordnung und Größe der Stufen von anderen Podestleitern. Die Stufen sind breiter und in einem geringeren Neigungswinkel angeordnet, sodass Sie auch dann noch sicher auf- und absteigen können, wenn Sie Werkzeuge oder schwere Waren tragen müssen.

Sicheres Arbeiten auf der Podestleiter

Um ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten, sollten Sie bei der Nutzung einer Podestleiter folgende Punkte beachten:

  • Vor jedem Gebrauch sollte die Podestleiter auf Verschmutzungen und Beschädigungen geprüft werden. Schmutz und Öl sind ein Sicherheitsrisiko und müssen vor der Nutzung entfernt werden. Liegen Beschädigungen vor, z. B. an den Verbindungen zwischen Holmen und Sprossen, ist die Leiter komplett oder bis zur fachgerechten Instandsetzung auszusondern.
  • Grundsätzlich sind Leitern nur mit rutschfesten Sicherheitsschuhen zu betreten.
  • Podestleitern dürfen nicht gleichzeitig von mehreren Personen genutzt werden.
  • Leitern mit hand- oder fußbetätigten Feststellvorrichtungen sind vor der Benutzung gegen Verfahren zu sichern.
  • Sowohl beim Auf- als auch beim Absteigen sollte das Gesicht zu den Stufen zeigen.
  • Mit Ausnahme von Notausgängen sollten im Arbeitsbereich gelegene Fenster und Türen vor dem Aufstellen der Podestleiter verriegelt werden.
  • Der ordnungsgemäße Zustand einer Podestleiter ist von einer dazu beauftragten Person in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren. Sicht- und Funktionsprüfung können von einem Mitarbeiter durchgeführt werden, der über eine entsprechende fachliche Ausbildung und Erfahrung verfügt. Die Häufigkeit der Prüfung richtet sich nach der Nutzungsintensität, der Beanspruchung sowie gegebenenfalls der Häufigkeit und Schwere vorangegangener Mängel.

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